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Mein Segnungsgottesdienst (GU Entlassung)

Mein Segnungsgottesdienst (GU Entlassung)

Gegen halb 10 kam meine Familie und ich zum Licht- und Luftbad in Hanau und haben uns mit unseren Stühlen auf die Wiese gesetzt und ein wenig mit den Leuten geredet. Währenddessen hat die Band geübt. Um halb 11 ging es dann endlich los.

Der Gottesdienst begann mit einem Lied und dann ging es weiter was der GU (Gemeindeunterricht) eigentlich ist. Martin hat es wie Shoppen gehen beschrieben, denn beim Shoppen gehen probiert man neue Kleidungsstücke aus und weiß erst ob es einem gefällt, wenn man es anprobiert hat. Geht man dran vorbei wird man nie wissen, wie es wäre. Genau so ist es auch mit dem GU. Sagt man auch von Anfang an: „Nein das ist nichts für mich“, ohne es ausprobiert zu haben, wird man nie erfahren, ob es nicht vielleicht doch etwas für einen gewesen wäre. Genau aus diesem Grund sollte man im Leben immer offen für Neues sein.

Daraufhin wurden die Geburtstage der letzten Woche genannt. Weiter ging es mit einem Quiz, welches Fragen über den GU beinhaltet hat. Es gab immer mehrere Antwortmöglichkeiten und bei der Antwort, die man für richtig hielt, sollte man sich von seinem Stuhl erheben. Fragen waren zum Beispiel: „Wer ist das jüngste und wer das älteste Mitglied des Gus?“, „Was war die meistgestellte Frage im GU?“ oder „Was war das Highlight jeder GU-Stunde?“ Nach dem vielfältigen Quiz wurden zwei Lieder gesungen, ein Vers vorgelesen und noch ein Lied gesungen.

Open Air Gottesdienst 06.09.2020 im Licht- und Luftbad mit GU Entlassung

Nun hat Deborah die Moderation übernommen. Sie berichtete uns von der Geschichte in der Bibel, in der sich Noemi gemeinsam mit Ruth und Orpa auf die Reise begibt, nach dem die Männer von Ruth und Orpa verstorben sind. Als sie schon eine Weile unterwegs waren, riet Noemi den beiden Frauen wieder nach Hause zu ihren Müttern zurückzukehren. Beide waren sehr traurig und wollten beide bei Noemi bleiben, jedoch kehrte Orpa schließlich wieder nach Hause zurück. Ruth blieb bei Noemi, da sie sie nicht verlassen wollte und sich nicht überreden ließ. Durch diese Geschichte wurde mir klar, dass ein Zuhause nicht immer da sein muss, wo man aufgewachsen ist, sondern ein Zuhause da ist wo man sich komplett geborgen und sicher fühlt und das kann an jedem Ort der Welt sein. An einem Ort, wo man das Gefühl hat geliebt zu werden. Das ist bei Ruth bei Noemi, denn egal wo sie hingehen, wenn Noemi da ist. fühlt sie sich zuhause. Bei Noemi fühlt sie sich geliebt und in Sicherheit. Sie zweifelt nicht an ihrer Entscheidung, sondern steht zu 100% dahinter, da sie weiß, dass sie immer jemanden hat, der sie begleitet und dieser Weg der richtige ist.

Dadurch ist mir klar geworden, dass man zu seiner Entscheidung zu 100% stehen muss, um glücklich zu sein, da man ansonsten ins Zweifeln geraten würde und immer damit beschäftigt wäre, darüber nachzudenken, was gewesen wäre, hätte man den anderen Weg gewählt und nicht damit glücklich sein könnte, was man gewählt hat. Das alles, ist das was uns Deborah für unser Leben wünscht, ein Zuhause bzw. ein Ort an dem wir uns wohlfühlen, viel Liebe, Klarheit beim Treffen von Entscheidungen und Menschen, die uns auf unserem Weg begleiten.

Nach den Wünschen wurde noch ein Lied gesungen und die Segnung begann. Jedes GU-Mitglied ist mit seinem Paten zusammengekommen und wurde von diesem gesegnet. Zum Schluss der Segnung haben wir noch einen Vers bekommen, der uns in unserem Leben begleiten soll und für uns wurde von Deborah ein Segnungslied gesungen. Schließlich wurde für die Menschen, denen etwas Neues bevor stand, gebetet, die Kollekte eingesammelt und ein Abschlusslied gesungen. Nach dem Segnungsgottesdient, haben einige noch gemeinsam gegessen und geredet. Mit der Zeit sind die Leute langsam wieder nach Hause gegangen.

Mirja  Rickert