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Erste Erfahrung mit einem Präsenz-Gottesdienst

Erste Erfahrung mit einem Präsenz-Gottesdienst

Am Samstag, dem 6. Juni, abends um 19 Uhr hat unser erster Gottesdienst im Gemeindehaus stattgefunden. Gut 20 Personen waren dazu gekommen. Wegen der Ereignisse in Frankfurt, wo es nach einem Gottesdienst der Evangeliumschristen-Baptisten zu zahlreichen Ausbrüchen der Krankheit gekommen war, hatten wir uns vorgenommen, besonders vorsichtig zu sein. Das bedeutete:
Masken tragen während des gesamten Gottesdienstes und Verzicht auf gemeinsames Singen. (Übrigens: Bei den Evangeliumschristen-Baptisten handelt es sich um eine Gemeinde von Spätaussiedlern aus Russland, die nicht unserem Bund angeschlossen ist.)

Etwas seltsam kam es uns schon vor, so beieinander zu sein. Ich fand es schön, die anderen wenigstens zu sehen, wenn auch auf Abstand. Wir waren da und Gott war da. Der Abend war vor allem dem Gebet gewidmet, in sehr verschiedener
Form: Wir beteten einen Psalm, hörten auf Anbetungslieder, beteten in der Stille und in Gemeinschaft.

Es war eine gute Erfahrung. Das Wesentliche, was ein Gebetstreffen ausmacht, war gegeben, wenn auch einiges am sonst Gewohnten fehlte.

Wie geht es danach weiter?

Einen weiteren Gottesdienst in dieser Form hat es 14 Tage später gegeben. Im Juli möchten wir dazu übergehen, zur gewohnten Zeit am Sonntag Vormittag unsere Gottesdienste zu feiern. Sie sollen live übertragen werden, damit auch die, die nicht ins Gemeindehaus kommen wollen oder können, mit dabeisein können. Keiner soll ausgeschlossen sein.

Unsere Online-Gottesdienste in der Form, wie wir sie von März bis Juni gefeiert haben, werden damit aufgegeben. Es war eine gute Erfahrung, dass wir auch Gemeinschaft haben können, wenn wir nicht im gleichen Raum sind.
Schwierig war es jedoch, Moderatoren oder Sänger zu finden, die sich zutrauten, auf diese Weise ihren Dienst zu tun.

Open-Air-Gottesdienste?

Bei der Stadt Hanau hatten wir zwei Open-Air Gottesdienste im Tiefgarten angefragt. Der erste davon (am 28. Juni) wurde leider abgelehnt - aus verständlichen Gründen. Unser Plan wäre es gewesen, die Verabschiedung aus dem Gemeindeunterricht dort im Freien zu feiern. Nun ist diese Gruppe zunächst zu einem internen Abschiedsfest zusammengekommen. Die Segnung in der Gemeinde wollen wir im Herbst nachholen. Und für uns als Gemeinde bleibt es am 28. Juni noch einmal beim „normalen“ Online-Gottesdienst.

Für den zweiten geplanten Open-Air Gottesdienst werden wir zeitnah erneut nachfragen, da die Stadt die Lage regelmäßig neu bewertet.